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Armaturen und Komponenten für Gase
Tiefkälte- und HochdruckTechnik
Luft- u. Raumfahrt, schiffs- u. energietechnik

STÖHR Armaturen

Pressemitteilungen

NEU

UNIVERS 1600 – neues Universalventil für breite Anwendungsmöglichkeiten bei optimiertem Kv-Wert in Edelstahlbauweise.

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UNIVERS der Serie 1600 mit den besten Kv-Werten in ihrer Klasse

Die ausgelieferten UNIVERS Absperr- und Regelventile der Serie 1600 von STÖHR ARMATUREN weisen auch bei großen Nennweiten beste Kv-Werte auf und konnten sich damit bei der Auswahl gegenüber einem namhaften Mitwettbewerber durchsetzen.

Die zugesagten Durchflusskoeffizienten wurden von einem vereidigten Sachverständigen gemessen und haben dabei die zugesagten Höchstwerte bestätigt:
DN 80 / PN 10 mit 160 m3/h, DN 100 /PN 10 mit 250 m3/h.
Diese besten KV-Werte wurden sowohl bei Ventilen mit manuellen wie auch mit pneumatischen Antrieben sowie Filtern erreicht.





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Kryoventile mit vorbereiteter Ventilkörper-Einhausung

STICKS und weitere Kryoventil-Serien jetzt bereits ab Werk zum schnellen Einsatz in vakuumsiolierte Rohrleitungen multilayer-isoliert und eingehaust erhältlich.

Um tiefkalte flüssige Gase mit geringem Verdampfungsverlust aus Behältern zum Einsatzpunkt zu transportieren, werden spezielle vakuumsuperisolierte Transferleitungen eingesetzt, die sich durch ihre hohe thermische Qualität auszeichnen.
Zum schnellen Einsatz können die zum Einbau in vakuumisolierte Rohrleitungssysteme vorgesehenen Kryoventile von STÖHR ARMATUREN zukünftig optional mit Einhausung ab Werk bestellt werden. Die vorbereitete Einhausung ist bei allen Kryoventilen möglich, sie bietet sich jedoch besonders für die mit Insert-Konzept standardisierte Kryoventil-Serie STICKS an.
Zur Einhausung wird der Ventilkörper mit multi-layer Adsorptionsmaterial für die Superisolation umwickelt. Damit wird eine hohe thermische Qualität erreicht. Die Einhausung aus Edelstahl wird anschließend am serienmäßig vorinstallierten Einschweißflansch angeschweißt.
Die eingehausten Kaltventile können beim Kunden direkt in starre oder flexible Transferleitungen ohne weitere Bearbeitung eingebaut werden. Hierzu werden die eingehausten Ventile entweder mit offenem Rohranschluss zum Einschweißen in die Rohrleitung oder mit Kupplungssystemen (optional mit STÖHR-Johnson-Kupplung oder Ausführung gemäß Kundenwunsch) ab Werk vorkonfiguriert.



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Serie STICKS 900S

Geringerer Wärmeeintrag durch Gewichtsreduzierung des Ventilgehäuses bei STICKS 900S trägt zur Leistungssteigerung der Kryo-Anlage bei.

Die vielfach eingesetzte Serie STICKS von STÖHR ARMATUREN für den Einsatz in vakuumisolierten Rohrleitungen hat neben dem attraktiven Insert-Konzept einen weiteren Produktvorteil hinzugewonnen.
Das Gehäuse des Kaltventils mit Nennweiten von DN15 und DN25 im Druckbereich bis 25 bar (PN25) steht durch eine konstruktive Optimierung äußerlich schlanker und damit insgesamt mit geringerer Masse zur Verfügung. Die Massereduzierung beträgt bei Nennweite DN15 circa 45 g (-30%), und bei Nennweite DN25 bis zu 370 g (-40%). Dieser Vorteil wird vor allem beim Einsatz für Anwendungen mit flüssigem Helium deutlich.
Der konstruktive Materialabtrag erleichtert nicht nur die Montage von STICKS, vielmehr reduziert er durch die geringere Masse des Ventilkörpers den Wärmeeintrag ins Gesamtsystem. Die Gasbildung wird durch ein schnelleres Kaltfahren der kryogenen Anlage minimiert.
Die Armatur ist somit für Anwendungen von flüssigem Helium (LHe) uneingeschränkt einsetzbar.

Die neue Gehäuseform bringt auch Vorteile für den Anlagenbauer, da bei Verwendung der STICKS-Serie nun kleinere Rohrdurchmesser für die Vakuumisolierung möglich werden, was auch die Kosten der Anlage deutlich reduziert.
Die Kryo-Ventilserie STICKS mit Insert-Konzept, stellt sich damit weiterhin als attraktives Produkt für Anlagenbau und Anlagenbetrieb dar.



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AXIUS

Europa bereitet neue Technologien für zukünftige Raketensysteme vor: Höhenforschungsrakete mit Ventilen von STÖHR ausgerüstet

Die europäische Raumfahrtbehörde (ESA) und die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DLR) forschen gemeinsam an neuen Wegen im Umgang mit Treibstoffen für Europas zukünftige Trägersysteme. Hierzu wurde die TEXUS 48-Trägerrakete in Kiruna (Schweden) auf einen dreizehnminütigen Testflug geschickt. Bei der vollständigen Simulation eines vollumfänglichen Raumflugs wurden während der sechsminütigen Schwerelosigkeit zwei neue Bauteile, sogenannte Propellant Management Devices, für den Einsatz in Wasserstoff- und Sauerstofftanks getestet.

Die von ASTRIUM entwickelten zwei Experiment-Module des TEXUS 48-Versuchsträgers waren mit je drei axial durchströmten Ventilen der Serie AXIUS von STÖHR ARMATUREN ausgerüstet. Der experimentelle Versuchsträger TEXUS 48 dient der Erforschung von Funktionen unter μ-g Bedingungen und der Weiterentwicklung dieser Propellant Management Devices. Einfach ausgedrückt, soll das Verhalten der flüssigen Treibstoffe Wasserstoff und Sauerstoff in Schwerelosigkeit und die Armaturenauslegung für erneute Zündungen untersucht werden. Dies wurde unter Verwendung von Ventilen aus der AXIUS Serie von STÖHR erfolgreich getestet.

Die Propellant Management Devices sollen in den Oberstufen und am Tankauslass für verbrauchsoptimale und blasenfreie Dosierung von flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff zu den Turbopumpen des Triebwerks sorgen, damit zu jeder Zeit eine Widerzündung während der Flugphase gewährleistet ist.

Als Testfluid kam bei dem TEXUS 48 Flug flüssiger Stickstoff zur Anwendung. Die STÖHR AXIUS Ventile wurden innerhalb des Tiefkaltraumes der Rakete verbaut und haben somit unter Extrembedingungen ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Die besonderen Anforderungen von ASTRIUM an Gewicht, Baugröße und die Faltenbalgabdichtung wurden zu 100% erfüllt.

Die AXIUS Ventile von STÖHR können bei Betriebstemperaturen zwischen 4K und 323K eingesetzt werden. Der Nenndruck reicht bis 420 bar bei einem Steuerdruck von 6 bis 8 bar, optional bis 40 bar. Sie sind für alle Medien geeignet und in Nennweiten von DN4 bis DN40 lieferbar.


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FREES COMPACT

Kompaktes Kryo-Ventil mit integriertem pneumatischem Antrieb

Auf dem Markt verfügbare Kryo-Armaturen sind wegen des großen Abstands des Antriebes zum (tiefkalten) Medium bislang platzintensiv. Konventionelle Antriebe verlieren ihre Funktionsfähigkeit, wenn sie Temperaturen unter -40 Grad Celsius ausgesetzt sind. Gängige Armaturen sind deshalb mit langem Ventilgehäuse und Spindel („langes A-Maß“) konstruiert, um den Antrieb so weit vom tiefkalten Medium entfernt zu positionieren, damit sowohl das Einfrieren des Antriebes vermieden wird wie auch keine Kondensation auftritt. Dies führt jedoch zwangsläufig zur beinahen Verdoppelung der Bauhöhe.

Mit der vorliegenden Neuentwicklung FREES compact von STÖHR ARMATUREN wurde erstmals eine besonders kompakte Armatur mit integriertem Antrieb entwickelt, die gleich mehrere Ziele erreicht:
- tiefkalt geeigneter pneumatischer Antrieb (bis -196 Grad Celsius),
- maximal mögliche Minimierung der Bauhöhe,
- Gewichtsminderung,
- geometrische Verkleinerung des Antriebs,
- beliebige Einbaulage in vakuumisolierte Rohrleitungen, d.h. auch mit dem pneumatischem Antrieb nach unten zeigend einbaubar.

Dabei konnte der branchenübliche Steuerdruck von 6 bar für pneumatisch angetriebene Ventile beibehalten werden. Auch wurde die Wartbarkeit von Ventilspindel und Antrieb erhalten, d.h. es ist ein einfacher Ein- und Ausbau von Antrieb und Ventileinsatzes ohne Öffnen des Vakuumsystems möglich. Ein Antriebswechsel ist ohne Öffnen des Medienraumes durchführbar, d.h. es ist kein Anlagenstillstand nötig. Zudem wurde die Lebensdauer des pneumatischen Antriebs durch Verwendung von Faltenbälgen anstelle von O-Ring- Abdichtungen deutlich verlängert. Insgesamt wurde durch die kompakte Bauweise auch ein niedrigerer Materialeinsatz erzielt.

Zur Erprobung wurden am Prototyp eine Reihe verschiedenartiger Ideen umgesetzt, so z.B. Nutzung des Totraums für Funktionseinheiten, Vermeidung langer Ventilspindeln, der Ersatz von Edelstahlbauteilen durch alternative Werkstoffe, die Verwendung von Edelstahl-Pneumatikzylindern mit variabler Länge sowie die Trennung von Befestigungs- und Dichtkräften.

Neuartig ist dabei vor allem der Ersatz von Wärme übertragenden Edelstahlbauteilen durch spezielle tiefkalt-taugliche Kunststoffe, unter anderem auch für Druck und Kräfte übertragende Teile im tiefkalten Bereich wie z.B. bei der Ventilspindel. Zudem wurde eine Minimierung von Reibungskräften und eine insgesamt verschleißarme Bauart erreicht. Der neu entwickelte FREES compact Demonstrator wird auf der VALVE WORLD 2012 auf dem Stand A82 von STÖHR ARMATUREN in Halle 3 gezeigt.



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LOCKS

Neues Tankabsperrventil LOCKS zum Transport von Gefahrgütern

Das Europäische Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (kurz ADR) enthält besondere Vorschriften für den Straßenverkehr hinsichtlich Verpackung, Ladungssicherung und Kennzeichnung von Gefahrgut. Das ADR regelt unter anderem die Einstufung der zu transportierenden Güter als Gefahrgut und die zugehörigen Sicherheitsmaßnahmen, den Bau von Behältern, Tanks und Fahrzeugen für Gefahrguttransporte sowie multimodale Gefahrguttransporte (Straße - Zug, Schiff oder Flugzeug).

Bisher wurden nicht alle Gefahrguttransporte durch das ADR abgedeckt, so wurde zum Beispiel der Transport raketenfähiger Treibstoffe für die Raumfahrt nicht erfasst. Ziel eines Entwicklungsprojekts war es, ein universell einsetzbares Transportventil zu entwickeln, das infolge der späteren Serienfertigung zu kostengünstigeren Lösungen anstelle von Einzelentwicklungen führt. Zudem sind die Transporte aufgrund der Zulassung versicherbar. STÖHR ARMATUREN hat zusammen mit ASTRIUM*, dem führenden europäischen Unternehmen der Raumfahrt als Leitkunde und Betreiber im Rahmen einer Entwicklungskooperation eine Ventilserie für Tankabsperrventile entwickelt, die neben TPED (EU-Richtlinie für ortsbewegliche Druckgeräte) und ADR auch RID (Schienenverkehr) und IMDG (Schifffahrt) als Regelwerk entspricht. Auch die Anforderungen der TA Luft werden eingehalten.

Die Entwicklung ist abgeschlossen und das Ventil befindet sich derzeit im Zertifizierungsprozess um die genehmigungsrechtlichen Anforderungen ab 2013 mit Pi-Kennzeichnung zu erfüllen. Während der spätere Vertrieb für Anwendungen für verschiedene raketenfähige Treibstoffe über ASTRIUM erfolgt, kann die Tankabsperrung für andere ätzende, giftige oder explosive Medien von STÖHR ARMATUREN bezogen werden. Die Armatur ist als Flaschen-, Durchgangs- oder Eckventil erhältlich. Es stehen zahlreiche Anschlusskombinationen zur Wahl.



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MAGROS

Federloses Rückschlagventil mindert Druckverluste

Die federlosen Rückschlagventile der MAGROS Serie von STÖHR ARMATUREN erzeugen im geöffnetem Zustand eine kleinere Druckdifferenz im Vergleich zu konventionellen federgelagerten Rückschlagventilen. Durch die Verwendung eines Magnetfeldes anstatt einer Feder zur Erzielung der Schließkraft wird es möglich, mittels MAGROS Ventilen Energieverluste und störende Vibrationen zu verringern, so dass eine insgesamt höhere Zuverlässigkeit gewährleistet werden kann.

Herkömmliche Feder-Rückschlagventile erzeugen einen zunehmenden Widerstand, wenn der Verschluss geöffnet ist. Mit zunehmender Öffnung wird die Feder immer mehr zusammen gedrückt und der Gegendruck nimmt zu. Mit den MAGROS Ventilen sinkt die magnetische Schließkraft mit zunehmender Öffnung des Verschlusses. Der minimale Öffnungsdruck liegt bei weniger als 0,1 bar.

Der Ventilkörper von MAGROS ist aus massivem Edelstahl gefertigt, die medienberührten Bauteile können geschliffen, elektropoliert oder passiviert werden. Die Ventile sind für Gase und Flüssigkeiten im Temperaturbereich von -40 °C bis +50 °C geeignet. Für Temperaturen zwischen -196 °C für Stickstoff (bis zu -269 °C für Helium in Sonderausführung) und +50 °C werden zusätzlich Kryo- Ausführungen mit einem minimalen Öffnungsdruck von kleiner als 0,03 bar angeboten.

Haupteinsatzgebiete für MAGROS Rückschlagventile liegen in der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie, in der Nahrungsmittelproduktion, in der Laborausrüstung sowie zur Verwendung bei Technischen Gasen, vor allem im kryogenen Temperaturbereich, oder bei hohen Reinheitsbedingungen.



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STÖHR ARMATUREN ist Ausgezeichnet durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mit dem Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“ und ist ständiges Mitglied folgender kryotechnischer Vereinigungen: Deutscher Kälte- und Klimatechnischer Verein | Cryogenic Society America, Inc. | British Crygenics Council |

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